- Edelsteinmine in Idar-Oberstein
- Atta-Höhle (Attendorn, NRW) – bekannt für riesige Tropfsteinformationen, größte begehbare Tropfsteinhöhle.
- Saalfelder Feengrotten (Thüringen) – ehemalige Alaunschiefergrube mit farbenprächtigen Mineralablagerungen, als „farbenreichste Schaugrotten der Welt“ bekannt.
- Salzbergwerk Berchtesgaden (Bayern) – Erlebnisbergwerk mit Rutschen und Salzstollen.
- Salzbergwerk Bad Reichenhall (Bayern) – eine der ältesten Salzgewinnungsstätten.
- Salzwelten Salzburg (Österreich)
- Kupferbergwerk Marsberg (NRW, Sauerland)
- Ehemals bedeutendes Kupferabbaugebiet.
- Heute als Besucherbergwerk Kilianstollen zugänglich.
- Zeigt die harte Arbeit der Bergleute im Mittelalter und in der Neuzeit.
- Grotta Gigante (Italien, bei Triest (Region Friaul-Julisch Venetien))
- Sie gilt als eine der größten Schauhöhlen der Welt.
- Der Hauptraum ist rund 114 Meter hoch, 65 Meter breit und fast 300 Meter lang – also eine riesige unterirdische Kathedrale.
- 1995 war sie sogar im Guinness-Buch der Rekorde als größte für Besucher zugängliche Höhle eingetragen.
- Besucher steigen über rund 500 Stufen hinab und wieder hinauf – ein echtes Workout.
- In der Höhle gibt es auch Messstationen für geophysikalische Forschungen, z. B. um Erdbewegungen zu beobachten.
- Postojnska Jama (auf Deutsch oft Adelsberger Grotte) in Slowenien
- Das ist eine der berühmtesten Tropfsteinhöhlen der Welt – und definitiv ein Schwergewicht unter den europäischen Schauhöhlen.
- Gesamtlänge des bekannten Höhlensystems: über 24 Kilometer, davon sind mehrere Kilometer für Besucher erschlossen.
- Einzigartig: Man fährt mit einer kleinen Höhlenbahn fast 4 km tief hinein – das gibt es sonst nirgends.
- Riesige Hallen mit Tropfsteinformationen wie der „Brilliant“ (ein fast schneeweißer Stalagmit).
- Heimat des berühmten Olms (Grottenolm) – ein blinder, im Wasser lebender Höhlen-Salamander, der bis zu 100 Jahre alt werden kann.
- Bereits im 19. Jahrhundert ein Touristenmagnet, sogar Kaiser Franz Joseph besuchte sie.
- Cueva de los Verdes (Lanzarote)
- Entstanden durch einen Lavafluss des Vulkans Monte Corona vor ca. 3.000–4.000 Jahren.
- Teil eines über 7 km langen Lavatunnels, einer der längsten der Erde.
- Führungen zeigen die bizarre Lava-Architektur, dazu ein geheimnisvoller unterirdischer Konzertsaal.
- Die Höhle wurde früher von den Einheimischen als Versteck vor Piraten genutzt.
- Noch nicht selbst gesehen:
- Teufelshöhle Pottenstein (Fränkische Schweiz, Bayern) – größte Schauhöhle Deutschlands.
- Salzbergwerk Wieliczka (streng genommen Polen, aber oft zusammen mit deutschen Orten genannt, UNESCO-Welterbe).
- Eisriesenwelt Werfen (Salzburg)
Kategorie: Höhlen
Edelsteinmine in Idar-Oberstein
Die Edelsteinmine in Idar-Oberstein – ein Blick ins Herz der Erde
Idar-Oberstein ist weltbekannt für Edelsteine – und das seit Jahrhunderten. Wer die Stadt besucht, kann in der historischen Edelsteinmine Steinkaulenberg noch heute tief in die Geschichte eintauchen. Es ist die einzige Edelsteinmine in Europa, die für Besucher zugänglich ist.
Schon im 15. Jahrhundert begannen Bergleute hier nach Achat, Amethyst und Bergkristall zu graben. In den feuchten Stollen, die heute beleuchtet und begehbar sind, spürt man sofort die besondere Atmosphäre: kühl, geheimnisvoll und durchzogen vom Glitzern der Mineraladern.
Besonders faszinierend ist, dass man die Steine nicht nur als Schmuck im Schaufenster sieht, sondern direkt dort, wo sie gewachsen sind – eingeschlossen im Gestein, über Jahrmillionen von der Natur geformt.
Die Mine erzählt eine Geschichte von harter Arbeit, von Kunstfertigkeit und von der tiefen Verbindung zwischen Mensch und Erde. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Edelsteinfreunde, sondern für alle, die das Staunen im Inneren bewahren möchten.
https://www.idar-oberstein.de/strukturierte-daten/unsere-stadt/edelsteinminen-im-steinkaulenberg
