New York: Wieso heißt es Manhatten?

Der Name Manhattan klingt heute weltberühmt – doch seine Wurzeln reichen weit zurück, lange bevor Wolkenkratzer und Broadway die Insel prägten.

Ursprünglich lebten hier die Lenape, ein indigenes Volk Nordamerikas. Sie nannten die Insel „Mannahatta“ oder „Manahatta“. Am häufigsten wird das mit „Insel mit vielen Hügeln“ übersetzt. Manche Sprachforscher deuten es auch als „Ort, wo wir Holz für Bögen holen“ – oder sogar als „Ort der allgemeinen Betrunkenheit“.

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1609, als der Engländer Henry Hudson die Küste erkundete. Sein Begleiter Robert Juet notierte „Manna-hata“ in seinem Tagebuch.

So blieb der Name erhalten – und wurde später von den Niederländern und Engländern übernommen. Heute steht „Manhattan“ nicht nur für eine Insel, sondern für ein Symbol moderner Urbanität.

Zusatz: Manhattan heute

Manhattan ist einer der fünf Stadtteile von New York City – neben Brooklyn, Queens, The Bronx und Staten Island. Es gilt als das pulsierende Herz der Metropole: Hier finden sich der Central Park, die Wall Street, der Times Square, Broadway und unzählige weltbekannte Sehenswürdigkeiten.

Infobox: Die fünf Boroughs auf einen Blick

BoroughLage (im Verhältnis zu Manhattan)Kurzbeschreibung
ManhattanInsel im ZentrumFinanz- und Kulturzentrum, bekannt für Wolkenkratzer
BrooklynSüdöstlich von ManhattanGroß und bevölkerungsreich, kreativ und vielfältig
QueensÖstlich von ManhattanGrößter Borough, vielfarbige Kultur und Flughäfen
The BronxNördlich auf dem FestlandHeimat von Yankee Stadium, Bronx Zoo, hip-hop
Staten IslandSüdwestliche InselRuhiger, suburbaner Charakter, „vergessener“ Borough

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