Der Weise hält seine Meinung zurück, also bin ich keiner.
(Wilhelm Busch)
Dies und Das und Allerlei
Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
(Arthur Schopenhauer)
Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
(Victor Hugo)
Hofstadter’sches Gesetz: Es dauert immer länger als erwartet, auch wenn man Hofstadter’sches Gesetz berücksichtigt.
Wenn man nackt baden geht, braucht man keine Bikini-Figur.
(unbekannt)

Nicht jeder Tag ist gut,
aber jeder Tag hat etwas Gutes.– zugeschrieben Alice Morse Earle (1851–1911)
Als Alfred Hitchcocks Psycho am 16. Juni 1960 (USA) in die Kinos kam – in Deutschland startete er am 14. September 1960 – ahnte niemand, wie sehr dieser Film das Thriller- und Horror-Genre verändern würde. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Filme der Kinogeschichte und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Spannung, psychologischer Schrecken und visuelles Erzählen meisterhaft kombiniert werden können.
Die Geschichte beginnt mit Marion Crane (Janet Leigh), einer jungen Frau, die eine große Summe Geld stiehlt und in einem abgelegenen Motel unterkommt. Dort trifft sie auf den schüchternen Motelbesitzer Norman Bates (Anthony Perkins), der scheinbar unter dem dominanten Einfluss seiner Mutter steht. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Krimi beginnt, entwickelt sich schnell zu einem düsteren Psychodrama – mit einer der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte: der Duschszene.
Die Handlung kippt, Geheimnisse werden aufgedeckt, und der Zuschauer wird in ein Netz aus Täuschung, Wahnsinn und psychologischer Abgründe gezogen.
Psycho war nicht nur ein Kassenerfolg, sondern ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Er öffnete die Tür für modernere, mutigere Formen des Horrors und zeigte, dass der wahre Schrecken oft in der menschlichen Psyche liegt – nicht in Monstern.
